IGeL
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) -
IGELEIEN bei ahnungslosen LAIEN?
Das wäre so etwas wie SCHWEINIGELN

"Ärzte machen ihren Patienten immer mehr dubiose Angebote. Die fühlen sich verunsichert - und häufig zur Annahme der kostspieligen Leistungen gedrängt... Immer mehr Praxispersonal wird in Kursen geschult, das Gespräch mit Patienten in eine Richtung zu lenken. Mit der Drohung, schwer zu erkranken, sollen Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) verkauft werden, das Personal bekommt Provision. ....Mehr als die Hälfte der Menschen hat bereits Erfahrung mit den meist unnötigen und medizinisch fragwürdigen Leistungen, die von Patienten selbst bezahlt werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommen Sozialmediziner der Universität Lübeck um Heiner Raspe...."
Quelle: Werner Bartens: "Wollen Sie etwa erblinden?"Zusatzuntersuchungen beim Arzt. SZ - online 26.6.2009

© Freya Matthiessen
"Erinaceus": Lat. europ. Igel
LES = LEMS = Lambert-Eaton (Myasthenisches) Syndrom
Einst 0-1er (?) sollen nach dem Medizinstudium in der Praxis auf dem Lande wohl zu 1,0ern (?) mutieren können. So oder so ähnlich mal die Vorstellung von Minister Rösler. Sozusagen auf dem Zweiten Ausbildungsweg. Danach sind sie gut genug für die Stadt...
"Null.Einser" können doch unter Umständen noch erfolgreicher Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) verkaufen, als die bisher ausschließlich mit dem Abiturnotenschnitt "BESSER-ALS-GUT" zum Medizinstudium Zugelassenen.
Also:
Mündliche Aufnahmeprüfung einführen, "Management" - Qualitäten prüfen.
Nun sind Stipendien im Gespräch.
Wo soll das Geld dafür herkommen?
Vorschlag:
Patienten auf dem Land zahlen Praxisgebühr plus Dankbarkeitsabgabe.
Patienten in der Stadt Praxisgebühr plus Land-Soli(daritätsabgabe).
Für Ärzte des Zweiten Bildungswegs in der Landpraxis sollte ein
Integrationskurs obligatorisch sein. Wenn am Kursende nicht
mindestens ausreichende Sprachkenntnisse des regionalen Dialekts
oder in Platt nachgewiesen werden können, wird die "Bewährungszeit"
verlängert. -
Begnadigung mit Rückkehr in die Stadt ist möglich: In einen Stadtteil,
wo Patienten zu arm sind, um sich IGeL leisten zu können.
© Freya Matthiessen
Phil Hubbe sieht das so:

Phil Hubbe schenkt uns auf seiner Homepage tagtäglich ein Cartoon
zum Nachdenken und dazu ein "Cartoon" des Monats.
Jedesmal, wenn ich mir seine 11 Kurzfilme anschaue,
entdecke ich immer neue künstlerische "Raffinessen".
Seine Cartoonbücher verschenke ich besonders gern an Ärzte - zu deren "Sensibilitäts-Auffrischung"".
http://www.hubbe-cartoons.de/filme.html

Freya Matthiessen und ©Evi.Denz halten IGeL für sehr effektiv:
© Freya Matthiessen

"...viele Ärzte und Kliniken orientierten sich immer mehr am Gewinnstreben statt an ihren Patienten...Begriffe wie Marktwirtschaft, Wettbewerb oder Gewinn hätten im Gesundheitswesen nichts zu suchen."
Quelle: Chirurgen-Chef Reiner Gradinger laut Ärzte Zeitung vom 20.04.2010.
HIER IST EIN BILD IM MOMENT NICHT VERFÜGBAR
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Erinaceus hilft immer! (♥)
(♥ Lateinischer Name für den europäischen Igel.
Hier: Der Igel als Sinnbild für IGeL-Leistungen)
IGEL und PRIMELn - natürlich reine Natur.
"IGeL werden von der Publikumspresse oft geschmäht - zu Unrecht....",
meinen die PVS/Privatärztlichen Verrechnungsstellen: http://www.igel-umfrage.de/
Fazit
Die Publikumspresse ist böse. Missbrauch braucht nicht bekämpft zu werden, sondern
extrabudgetäre Leistungen müssen noch einen Hauch geschickter als bisher an Patienten verkauft werden:
"Ein neuer positiver Name könnte das Image wertiger Wunschleistungen beim Patienten befördern."
Kunden der PVS haben Vorschläge gemacht. Es locken attraktive "extrabudgitäre" Belohnungen:
http://www.igel-umfrage.de/index.php?id=12
Warum "IGEL" umbenennen? Statistiken der Werbefirmen, die Verkaufsschulungen für
"IGEL-Ärzte" anbieten, scheinen doch zu beweisen:
IGeL bringen Ärzten eine Menge ein.
Aber: IGel geben auch für Cartoonisten was her.
Letzteres soll sich wohl ändern:
Noch mehr Erfolg für Ärzte, weniger Erfolgsvorgaben für böse Catoonisten
Am 01. Mai 2010 steht der Namensvorschlag "PriMeL" (Private Mehr-Leistung) an zweiter
Stelle der Beliebtheitsskala.
Aus PriMeL könnte man sicher mindestens genauso viel - herausholen wie aus IGeL -
als Arzt UND als Cartoonist.
Die Stacheln des IGeL (aber nicht die Sticheleien der "Publikumspresse" und der Cartoonisten)
wären mit PriMeL durch einen "blumigen" Begriff ersetzt. PriMeL! Das erweckt doch geradezu
Frühlingsgefühle beim Patienten. Gehören zu Frühlingsgefühlen nicht auch Frühjahrskuren?
Da hat der Arzt doch etwas, was ihm (wem?) guttut.
Assoziation PRIMEL? Vorsicht: Allergie! Naja, da gibt es doch auch was "rein Planzliches" gegen.
"Zu wirksam, als dass es die Krankenkasse als Leistung hätte". Aber die geschulte Arzthelferin
hat es OTC-griffbereit.



